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Die End-of-Term-Performance
Der Abschluss des zweiten Ausbildungsteils
Heavy Suitcases ein Theaterstück aus 19 Teilen
Eine besondere Show werde ich bestimmt niemals vergessen, die Abschlußshow der Desmond Jones School of Mime; Foundation Course. Unsere eigene Show.
Es war zwar nicht die erste Show, bei der ich mitgemacht habe, aber es war professioneller als die Schulaufführung in der neunten Klasse.
Gleich in der ersten Woche hat Desmond uns auf die Abschlußshow angesprochen. Er erzählte uns, in den letzten 15 Jahren hat es am Ende jedes Terms eine Show gegeben, aber es war unsere Entscheidung, ob wir eine "End of Term Performance" machen wollten oder nicht. Die meisten wollten gerne eine Show zusammenstellen, und auch ich fand die Idee toll.
Mit den Vorbereitungen mußten wir sofort anfangen, da die Zeit knapp war. Das Theater hat die fortgeschrittene Klasse für uns mitgebucht, darum mußten wir uns nicht kümmern. Trotzdem gab es noch genug zu tun. Es mußte alles organisiert und vorbereitet werden, nicht nur die einzelnen Stücke, auch alle Aufgaben im Backstage Bereich.
Den zweiten Teil jedes Freitags stellte Desmond für die Proben und Versammlungen zur Verfügung, da fand kein Unterricht statt. In den ersten Versammlungen wurden formelle Dinge geklärt, wie z. B. der Titel der Show (wir einigten uns schließlich auf Heavy Suitcases), oder wer welche Aufgaben im Backstage Bereich übernehmen würde. Wir waren für alles selbst verantwortlich. Nachdem die wichtigsten Dinge geklärt waren, ging es zur Sache. Es waren schon einige Wochen vergangen und wir hatten noch ca. zehn Wochen für die Proben.
Desmond hielt sich aus der Show und den Vorbereitungen ganz raus. Er gab uns am Anfang nur allgemeine Tips und erklärte uns, welche Fehler wir auf keinen Fall machen sollten. Desmond sagte, das Einzige was er tun würde, wäre sich die Aufführung anzusehen und uns hinterher zu sagen, was er davon hält.
Wir teilten uns in kleine Gruppen auf, es stand fest, daß wir möglichst viele kurze Stücke aufführen würden. Es gab "Zufallsgruppen", und "Interessensgruppen". Bei den Zufallsgruppen wurden alle Namen in einen Hut geworfen und nach dem Zufallsprinzip gezogen. Bei den Interessen- gruppen hatte jemand eine Idee, und jeder dem die Idee gefiel machte einfach mit. Am Anfang hatten wir über 20 Gruppen, einige wurden später aufgelöst. Die einzelnen Stücke sollten alle nur ungefähr fünf Minuten lang sein, einige waren aber länger und andere kürzer.
SG
jt
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