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Unsere Zufallsgruppe

Ideen über Ideen

Die Gescheiterten Versuche

Ich hatte mich für eine Zufallsgruppe entschieden, und war zusammen mit Ilva, Jack, Anna und Grazia in der "Random Group II". Das Problem bei den vier Zufallsgruppen war, daß wir zuerst ein Thema auftreiben mußten. Die anderen Gruppen hatten zumindest schon mal eine Idee, wir fingen bei null an. Um erst einmal Ideen zu bekommen, entschieden wir uns zu einem "Brainstorming": Alle gingen auf die Bühne und jeder konnte tun was ihm gerade einfiel, wem nichts einfiel oder wer keine Lust hatte konnte sich hinsetzen und einfach zusehen. Bei dieser Methode kamen eine Menge Ideen zusammen, und es hatte den Vorteil, daß immer jemand am Rand saß, um zu sehen wie das was gemacht wurde aussieht. Es war sehr wichtig, daß sich jemand alles ansah, da wir keinen Regisseur hatten.

Von unseren Ideen waren nicht alle brauchbar, aber einige waren gut. Ein Thema gefiel uns allen: bewegliche Schaufensterpuppen. Wir beschlossen daraus ein Stück zu konstruieren. Da wir aber keine brauchbare Geschichte daraus zaubern konnten, ließen wir diese Idee ziemlich schnell wieder fallen.

Statt dessen entschlossen wir uns für die Idee einer Improvisation, die während des Unterrichts vorgeführt wurde. Thema: Im Kino! Die Idee basierte auf unterschiedlichen Charakteren im Kino, einer Verrückten, einem Liebespaar und einer strengen Erzieherin mit Kind. Ursprünglich sollte das ganz ohne Requisiten ablaufen, nicht einmal Stühle waren vorgesehen.
Es sollte nur die fünf Personen auf der Bühne sein, und der imaginäre Film sollte laufen, wo das Publikum sitzen würde. Unsere Gesichter sollten die Reaktionen auf den Film wiederspiegeln. Mir gefiel diese Idee nicht so besonders, also änderten wir die Charaktere einige Male; aus der Erzieherin wurde eine alte, klapperige Großmutter und die Verrückte wurde zu einer dreckigen, stinkenden Person. Grazia spielte die Großmutter wirklich gut, aber nach zwei Proben war sie nicht mehr zufrieden damit. Sie erklärte uns, die Großmutter, daß wäre gar nicht sie, sie wollte lieber etwas spielen, mit dem sie sich auch identifizieren konnte. Ich war mit meiner Rolle als aufsässiges Kind, daß durch die Großmutter zu einem braven kleinen Mädchen geworden war, auch nicht zufrieden. Die Rolle war von Anfang an nicht besonders gut. So ging das weiter, und nach vier oder fünf Proben gaben wir schließlich auch diese Idee wieder auf.

SG

jt

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